Dienstag, 21. November 2017

Fuchsjagd wegen fehlender natürlicher Feinde?

Fuchsjagd wegen fehlender natürlicher Feinde? Das seit April 2015 in Luxemburg geltende Verbot der Fuchsjagd hat seinerzeit auch in Deutschland viele Diskussionen ausgelöst. Immer wieder taucht dabei von verschiedenen Seiten die Behauptung auf, die Jagd auf den Fuchs wäre unumgänglich, denn er habe keine natürlichen Feinde und würde sich deshalb ungebremst vermehren.

Die seit über einhundert Jahren in jagdfreien Arealen gewonnenen Erkenntnisse sprechen eine andere Sprache. Die Fuchsbestände dort erleiden keine signifikanten Verluste, zum Beispiel durch die Jagd, und nehmen dennoch nicht zu. Beispiel Nationalpark Bayerischer Wald: hier wurden Füchse im jagdfreien Teil über einen mehrjährigen Zeitraum beobachtet (man spricht vom sogenannten Monitoring). In der entsprechenden wissenschaftlichen Publikation des Nationalparks erfährt man, dass die durchschnittlichen Reviergrößen eines Fuchsrüden hier bei 4,3 Quadratkilometern liegen und nur 1,7 Welpen pro Wurf zur Welt kommen. Die Ursache für die geringe Geburtenrate liege in der stabilen Sozialstruktur der Füchse. In intensiv bejagten Arealen bringen Füchse drei- bis viermal so viele Jungtiere zur Welt.

Als natürliche Feinde von Füchsen gelten Wolf, Luchs, Uhu und Steinadler.
https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/2017/11/21/Fuchsjagd-nat%C3%BCrliche-feinde Einen entscheidenden Anteil in deren Beuteschema stellen Füchse aber nicht da r. Beim Luchs beispielsweise macht Fuchsfleisch gerade mal vier Prozent seiner Nahrung aus. Unter Berücksichtigung der relativ großen Reviere von Luchsen (von 80 qkm bis über 300 qkm) kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass deren Wirkung auf den Fuchsbestand viel zu gering ist, als dass sie eine regulierende Wirkung annehmen könnten.

Gerne übersehen wird auch, dass an die Stelle von natürlichen Feinden der Straßenverkehr getreten ist. Dieser fordert mitunter mehr Opfer unter den Wildtieren, als das auf selber Fläche durch das Vorhandensein natürlicher Feinde der Fall wäre.

Ein interessanter Aspekt in diesem Zusammenhang ist übrigens auch das Verbot der Greifvogelbejagung. Als dieses 1970 in Deutschland eingeführt wurde, prognostizierten große Teile der Jägerschaft ein regelrechtes Schreckensszenario. Der Bestand der Greifvögel würde bedrohlich ansteigen, sie würden Singvögel und Kleinsäuger in Deutschland binnen weniger Jahre gänzlich a usrotten. Sogar eine Bedrohung für den Menschen wurde allen Ernstes propagiert. Und man müsse die Greifvögel weiterhin unbedingt bejagen um deren Bestand zu regulieren, da sie keine natürlichen Feinde hätten, so die Jagdbefürworter.

Seit über 45 Jahren nun dürfen Greifvögel in Deutschland nicht mehr bejagt werden, bis heute hat sich nichts von den furchterregenden Weissagungen bewahrheitet. Die Natur braucht den Menschen nicht als Regulator, sie regelt sich selbst durch Nahrungsangebot, Sozialstrukturen, Krankheiten und durch klimatische Einflüsse.

Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5

55435 Gau-Algesheim
Deutschland

E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com
Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de
Telefon: 01777230086

Pressekontakt
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5

55435 Gau-Algesheim
Deutschland

E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com
Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de
Telefon: 01777230086

Wandel als Normalfall - Case Study zum Innovationsmanagement im Mittelstand

Der Begriff der disruptiven Innovationen scheint mit dem aufkommenden Digitalisierungszeitalter untrennbar verbunden. Geschäftsmodelle inklusive ihrer Produkte und Dienstleistungen in den verschiedensten Bereichen, die sich über Jahrzehnte bewährt hatten, werden immer häufiger von innovativen Erneuerungen abgelöst und teilweise vollständig verdrängt. Diese schnell ablaufende Entwicklung beschreibt den revolutionären Charakter einer Disruption.
Dem Umstand, dass diesem Phänomen nicht nur traditionelle Großkonzerne, sondern mindestens genauso etablierte kleinere und mittlere Unternehmen ausgesetzt sind, trägt eine kürzlich veröffentlichte Case Study an der HHL Rechnung. Prof. Dr. Stephan Stubner, Inhaber des Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG Lehrstuhls für Strategisches Management und Familienunternehmen und Rektor der HHL, hat hierfür zusammen mit Matthias Baumann, HHL-Doktorand am selben Lehrstuhl, den realen Fall von Automaten Technik Baumann für Studierende aufb ereitet.

Fall aus der Praxis

Im Jahr 2015 übernahm Volkswagen Financial Services mit Sunhill Technologies einen der europaweit größten Anbieter von Parkticketlösungen für das Smartphone. Mit diesem Kauf sah Automaten Technik Baumann (ATB), führender Hersteller für Dienstleistungsautomaten für die Bereiche Parken, ÖPNV, Post und Ähnliches, sein Geschäftsmodell bedroht. Die Verantwortlichen befürchteten, ihre Produkte würden durch das mobile Parkticket auf dem Smartphone obsolet.
Mit der Bearbeitung dieser Case Study soll das Ausmaß der Bedrohung, die von der beschriebenen Übernahme ausgeht, für das Geschäftsmodell von ATB korrekt eingeschätzt und strategische Alternativen für das KMU herausgearbeitet werden. Fragen der strategischen Neuausrichtung und des Umgangs mit der digitalen Disruption werden damit aus der Sicht des Mittelstand-Managements begegnet. "Unser Ziel war es, ein bislang wenig beachtetes, aber trotzdem kundennahes Geschäf tsfeld, das mit den Herausforderungen digitaler Innovationen konfrontiert ist, für Studierende als strategisch herausfordernde Case Study aufzubereiten", betont Stubner.

Mangelnde Ressourcen als Kernproblem

Charakteristisch für KMU ist in diesem Zusammenhang vor allem die Ressourcenbeschränkung, die die direkte Konfrontation mit den neuen Wettbewerbern erschwert, welche oftmals über wesentlich größere Ressourcen verfügen. Typische Strategien bei einer disruptiven Innovation, wie die Akquise eines neuen Wettbewerbers oder der Aufbau der benötigten Fähigkeiten in einer eigenen Abteilung, scheitern oftmals an den fehlenden finanziellen und personellen Mitteln. "KMUs sollten stattdessen in neue Geschäftsbereiche und Geschäftsmodelle auf Basis Ihrer bisherigen Stärken, sog. Key Capabilities, investieren und diese erschließen - auch wenn das einen Rückzug aus dem bisherigen Geschäftsfeld zur Folge hat", fordert Baumann. Die Flexibilität von KMUs würd e dadurch zu einer wesentlichen Fähigkeit, um langfristig in einem sich rasant ändernden Wettbewerbsumfeld bestehen zu können.

Die Fallstudie ist über Ivey und Harvard Business Publishing verfügbar und wird auch international an verschiedenen renommierten Universitäten gelehrt.

Die HHL Leipzig Graduate School of Management
Die HHL ist eine universitäre Einrichtung und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Hochschule im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Lehre, klare Forschungsorientierung und praxisnahen Transfer sowie durch hervorragenden Service für ihre Studierenden. Das Studienangebot umfasst Voll- und Teilzeit-Master in Management- sowie MBA-Programmen, ein Promotionsstudium sowie Executive Education. Die HHL ist akkreditiert durch AACSB International. www.hhl.de

HHL gGmbH
Gudula Kienemund
Jahnallee 59

04109 Leipzig
Deutschland

E-Mail: media@hhl.de
Homepage: http://www.hhl.de
Telefon: 0341-9851-614

Pressekontakt
HHL gGmbH
Gudula Kienemund
Jahnallee 59

04109 Leipzig
Deutschland

E-Mail: media@hhl.de
Homepage: http://www.hhl.de
Telefon: 0341-9851-614

Immobilienbewertung: Die Basis für den Verkauf

Zu Beginn eines Immobilienverkaufs steht immer die Frage nach dem Preis. Darum ist es wichtig, den Wert des Objekts zu kennen - auch um hohe finanzielle Verluste zu vermeiden. Die erfahrenen Immobilienexperten von Ben Taieb aus Darmstadt führen eine Analyse des regionalen Markts durch und ermitteln professionell den Wert von Immobilien.

"Oft weicht die eigene Einschätzung zur Höhe des Preises für die Eigentumswohnung oder das Haus vom wirklichen Wert ab", so Ben Taieb, Geschäftsführer des gleichnamigen Maklerunternehmens. "Das ist ja auch verständlich, denn die emotionale Verbundenheit färbt den Blick und das Geld, das über die Jahre investiert wurde, möchten Eigentümer am liebsten auch wieder rausbekommen. Nicht selten würden die Eigentümer ohne professionelle Unterstützung auch unter Marktpreis verkaufen und damit finanzielle Einbußen riskieren." Das Expertenteam von Ben Taieb kennt sich mit dem Darmstädter Immobilienmarkt bestens aus und weiß, wel che Preise realistischerweise erzielt werden können.

Wendet sich ein Immobilienbesitzer an das Maklerbüro, so nehmen die Spezialisten zunächst eine fundierte und auf bewährten Verfahren basierende Wertermittlung vor. Sie betrachten dazu beispielsweise das Baujahr, die Lage sowie die Ausstattung und berücksichtigen auch die individuellen Details eines Objekts. Im Anschluss folgt zum Vergleich mit anderen Immobilien und zur Zielgruppenbestimmung eine umfassende Wohnmarktanalyse. Denn auch die aktuelle Marktlage hat entscheidenden Einfluss auf den Preis. Außerdem richten die Makler von Ben Taieb ihre Vermarktungsstrategie danach aus und ziehen die Ergebnisse für die Prognose, in welchem Zeitraum die Immobilie verkauft werden kann, zu Rate.

Ben Taieb und sein Team liefern somit alle relevanten Informationen, die die Grundlage für einen erfolgreichen Verkauf und den höchstmöglichen Ertrag bilden. Zusätzlich beraten und unterstützen sie ihre Kunden mit ih rem Fachwissen und ihrer langjährigen Erfahrung über den gesamten Verkaufsprozess hinweg. Dabei stehen ein diskretes Vorgehen, lösungsorientiertes Handeln und die individuellen Anliegen des Verkäufers immer im Fokus.

Weitere Informationen beispielsweise zu Haus Darmstadt, Immobilien in Darmstadt, Immobilienmarkt Darmstadt und mehr sind auf https://www.immobilien-darmstadt.de zu finden.

Ben Taieb Immobilien
Ben Taieb
Rheinstraße 29

64283 Darmstadt
Deutschland

E-Mail: info@immobilien-darmstadt.de
Homepage: https://www.immobilien-darmstadt.de
Telefon: 0 61 51 / 787-0900

Pressekontakt
wavepoint GmbH & Co. KG
Lisa Petzold-Sauer
Moosweg 2

51377 Leverkusen
Deutschland

E-Mail: info@wavepoint.de
Homepage: https://www.wavepoint.de
Telefon: 0214 7079011

Montag, 20. November 2017

Die "Totmacher" sind wieder zugange - Drückjagden auf Wildschweine und Rehe

Die Ob in meiner Heimat am Westerberg zwischen Ingelheim, Gau-Algesheim, Appenheim und Groß-Winternheim, oder in Ihrer Region, jetzt finden wieder verstärkt Drückjagden auf Schwarzwild (Wildschweine) statt, hier und da sogar auf Rehe. Die Drückjagd ist eine Bewegungsjagd, bei welcher etliche Treiber mit ihren Hunden das Wild aufscheuchen und den Jägern vor die Büchsen "drücken". Ziel is t es, möglichst viele Wildschweine zu töten.

Durch den Einsatz der Treiber und von Hunden flüchtet das Wild häufig in Panik. Gezielte und tödliche Schüsse sind dabei gemäß diverser Veröffentlichungen zu dem Thema eher die Ausnahme. Nicht nur weil die Tiere hochflüchtig sind, sondern auch weil viele Jäger keine ausreichend gute Schießpraxis haben und das Schießvermögen auch oft keiner regelmäßigen Prüfung unterzogen wird. Bei vielen Drückjagden werden im Vorfeld vom Jagdleiter nicht einmal Nachweise zur Schießfertigkeit angefordert.

Im Sonderdruck "Wildbrethygiene" (Januar 2008) des Deutschen Landwirtschaftsverlages beschreibt der Verfasser Dipl.-Vet. Med Stefan Suhrke, dass Untersuchungen ergeben haben, dass bei Bewegungsjagden nur 25 - 30 % des Wildes durch Blattschuss erlegt werden. Das bestätigt auch die TVT - Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz: "Ist das Wild in Bewegung sind tödliche Treffer viel schwieriger als bei stehendem W ild anzubringen. ... So wurde bei Drückjagden auf Schwarzwild (Anm. Red.: Wildschweine) in Hessen nur etwa ein Drittel mit Blattschuss erlegt, der Rest der Strecke wies Waidwund-, Keulen- oder Laufschüsse auf (Anm. Red.: Bauchschüsse, Rückenverletzungen, Schüsse in Gliedmaßen u.a.). Rehwild wies bei etwa 30 % der männlichen und 60 % der weiblichen Tiere Bauchschüsse auf (Krug, unveröffentlicht)."

Viele Jäger trauen sich in diesen Fällen nicht einmal, einen Fehlschuss ihren Jagdkollegen zu gestehen mit der Folge, dass eine Nachsuche nach dem verletzten Tier nicht stattfindet. Selbst wenn der Fehlschuss eingestanden wird, findet eine unverzügliche Nachsuche, wie sie das Gesetz fordert, aufgrund des Organisationsablaufs einer Bewegungsjagd in den seltensten Fällen unverzüglich statt, so dass viele Tiere entweder nach Stunden oder Tagen leidvoll verenden oder ihr weiteres Leben als Krüppel fristen.

Auch ist es dem Gesetz nach verboten, Wild jeder Art zu beunruhigen. Und das gilt auch für Jäger. Aber genau das passiert hier. Nicht nur Schwarzwild - alle Tiere des Waldes, ob Rehe mit ihren Kitzen (auch im Dezember noch!), Federwild (Rebhühner, Fasanen), Wildvögel oder Füchse werden unter erheblichen Stress gesetzt und geraten häufig in Panik. (An-)geschossen wird oft alles, was nicht ausdrücklich ausgeschlossen wird. Nicht selten werden Jungtieren ihre Eltern weggeschossen.

Kritiker dieser Art zu jagen, darunter zunehmend aus den Reihen der Jäger, vertreten wie wir die Meinung, dass diese Jagdform weder "waidgerecht" noch tierschutzrechtlich tragbar ist. Selbst die auflagenstarke Jägerzeitschrift "Wild und Hund" bezeichnet revierübergreifende Bewegungsjagden als "Totmacher" und spricht in diesem Zusammenhang von "Jagd-Event" u nd "Schande".

Die gleiche Zeitschrift zitierte bereits 2002 den bekanntesten deutschen Wildschweinkenner und Jäger Norbert Happ: "Die Nachwuchsschwemme ist hausgemacht". Für die explosionsartige Vermehrung der Wildschweine seien die Jäger selbst verantwortlich: "Ungeordnete Sozialverhältnisse im Schwarzwildbestand mit unkoordiniertem Frischen und Rauschen und unkontrollierbarer Kindervermehrung sind ausschließlich der Jagdausübung anzulasten", so Happ.

Wissenschaftler verweisen seit Jahren darauf. Anhand einer im renommierten "Journal of Animal Ecology" veröffentlichten Langzeitstudie (2009, S.1278-1290), die auf zahlreiche weitere universitäre Arbeiten und Untersuchungen Bezug nimmt, wird wissenschaftlich belegt, dass der hohe Jagddruck hauptverantwortlich für die hohe Wildschweinpopulation ist. Je mehr Jagd auf Wildschweine gemacht wird, insbesondere auf erfahrene Bachen, umso stärker vermehren sie sich.

Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5

55435 Gau-Algesheim
Deutschland

E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com
Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de
Telefon: 01777230086

Pressekontakt
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5

55435 Gau-Algesheim
Deutschland

E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com
Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de
Telefon: 01777230086

Immobilienvermarktung mit Erfolg

Einzigartig, auffällig und profitabel - so sieht die optimale Werbung für einen Immobilienverkauf aus. Marquardt Immobilien aus Herrenberg setzt deshalb auf individuelle Vermarktungsstrategien, aufmerksamkeitsstarke Maßnahmen und eine zielgruppengerechte Ansprache.

"Jede Immobilie ist etwas Besonderes und verdient eine individuelle Betreuung, wenn es um den Verkauf geht", erklärt Sylvia Gairing, die Leiterin des Vertriebs für Neubau- und Bestandsimmobilien bei Marquardt. "Darum entwickeln wir ein Werbe- und Marketingkonzept, das genau auf die jeweiligen Eigenschaften des Objekts abgestimmt ist." Außerdem richten die Herrenberger Immobilienexperten ihre Maßnahmen so aus, dass die entsprechende Zielgruppe wohldosiert über verschiedene Kanäle angesprochen wird.

"Wie sich Immobiliensuchende informieren, ist durchaus unterschiedlich", weiß die langjährige Immobilienberaterin aus Erfahrung. "Nicht jeder liest die Tageszeitung oder sucht im Internet nac h Immobilienangeboten. Manche kommen auch erst auf den Gedanken, eine Immobilie zu kaufen, weil sie in der Nachbarschaft das Verkaufsschild im Garten sehen."

Das Team von Marquardt setzt deshalb für den Verkaufserfolg auf vielfältige Werbemittel. Passend zum Objekt stellen sie ein Paket mit etablierten Maßnahmen und individuellen Aktionen zusammen. Bei der Erstellung des Exposés liegt beispielsweise der Fokus auf professionellen und ansprechenden Bildern, die mit Liebe zum Detail mit den wichtigen Informationen und Texten verknüpft werden. Um die Zielgruppe zu erreichen, werden Print- und Online-Anzeigen geschaltet, Aushänge in Schaufenstern gemacht, Mailingaktionen durchgeführt oder Flyer in der Nachbarschaft verteilt. Mit einem einfühlsamen Home Staging werden die Räume so hergerichtet, dass sich Interessenten sofort bei der ersten Besichtigung direkt wie zuhause fühlen.

"Und auch ein einwandfreier Ablauf ist uns sehr wichtig, der ebenso alle Sicher heitsaspekte berücksichtigt. Wir bereiten alle Objektunterlagen vor, kümmern uns um den passenden Energieausweis und sorgen für einen reibungslosen Notartermin. Außerdem prüfen wir die Interessenten und deren Bonität, bevor wir zu einem Besichtigungstermin einladen", so Sylvia Gairing. "Über den gesamten Verkaufsprozess hinweg legen wir sehr viel Wert darauf, im Dialog mit unseren Kunden zu stehen. Wir stimmen unsere Aktivitäten im Vorfeld ab, informieren regelmäßig und transparent über den aktuellen Stand, beantworten Fragen und unterstützen bei Verhandlungen und der Übergabe."

Weitere Informationen Herrenberg Immobilien, Bauträger Böblingen, Makler Böblingen und mehr sind auf https://www.immobilien-marquardt.de erhältlich.

Marquardt Immobilien GmbH + Co.KG
Sylvia Gairing
Spitalgasse 4

71083 Herrenberg
Deutschland

E-Mail: willkommen@immobilien-marquardt.de
Homepage: https://www.immobilien-marquardt.de/
Telefon: 07032 95575-60

Pressekontakt
wavepoint GmbH & Co. KG
Lisa Petzold-Sauer
Moosweg 2

51377 Leverkusen
Deutschland

E-Mail: info@wavepoint.de
Homepage: https://www.wavepoint.de
Telefon: 0214 7079011

Sonntag, 19. November 2017

Radballnetzer geht erstmals mit Weltmeisterschaft LIVE auf Sendung

Radballnetzer geht erstmals mit Weltmeisterschaft LIVE auf Sendung Nicht vor Ort und doch mittendrin. Das ist für den Hallenradsport alles andere als selbstverständlich.


Während inzwischen alle Spiele der Fußball- und Handball-Bundesliga live im Fernsehen oder im Internet zu sehen sind, bilden Übertragungen vom Hallenradsport immer noch die Ausnahme. Schon während der deutschen Meisterschaft in Hamburg kamen die zu Hause gebliebenen Fans dank den Brüheim's von Radballnetzer.de in den Genuss, alle Wettkämpfe auch zu Hause auf dem Sofa anschauen zu können. Der 65-Jährige aus Stotternheim bei Erfurt ist mit seinem Sohn Lars Brüheim und dessen Freundin Anna Ehrlich sowie einem Auto voller Übertragungstechnik in die Süderelbe-Arena gekommen. "Wir wollen schließlich Qualität bieten", sagt er. Bisher hat er Radball-Videos für seinen Youtube-Kanal produziert. Kürzlich hat er dann das Live-Streaming für sich entdeckt. Nach etlichen Tests war das Final-Five-Turnier der Radballer in Stein das erste Event, mit dem Brüheim live auf Sendung ging. Es folgte die DM 2017 in Hamburg und der Saale-Sparkassen-Cup in Mücheln.

Am 24.-26.11.2017 folgt nun die erste vollständige Liveübertragung einer Weltmeisterschaft überhaupt.
In Dornbirn/Österreich läuft die Kamera an allen drei Tagen von neun Uhr am Morgen bis zum Ende der Wettkämpfe. Die Radball-Netzer zeigen vollen Einsatz. Den Namen hat sich Reinhard Brüheim, 2011 nach der deutschen Meisterschaft in Erfurt in Anlehnung an den ehemaligen Weltklasse-Fußballer Günter Netzer verpasst, der als Kommentator bei Fußball-Spielen Kultstatus erlangte. In Erfurt erklärte er sich damals kurzfristig bereit, den Livestream der Radballsp iele zu kommentieren. Radball-Netzer ist inzwischen eine Marke in der Szene.

Den Anstoß, Radballspiele zu filmen, hat vor gut zehn Jahren Brüheims Schwiegersohn gegeben. Als der Australier auf Besuch in Deutschland war, probierte er Radball aus und wollte das auch seinen Freunden in der Heimat zeigen. Also filmte Brüheim die ersten Versuche und lud den Film auf Youtube hoch. "Das war der Anfang", sagt Brüheim. Jetzt startet er mit Livestreaming durch. Der Internetsender Sportdeutschland.TV hat ihn gerade ins Boot geholt. Die DM in Hamburg war das erste gemeinsame Projekt. Mit dem Bund Deutscher Radfahrer hat Brüheim vereinbart, dass er im kommenden Jahr alle deutschen Meisterschaften im Hallenradsport streamen wird. Nach der WM in Dornbirn folgt gleich ein Wochenende drauf noch das UCI Weltcup Finale in Willich.

Für das kommende Jahr ist für jedes Wochenende eine Liveübertragung geplant. Diese können auf Radballnetzer.de/Live und auf Sportdeutschland.t v kostenlos angeschaut werden.

Radballnetzer
Lars Brüheim
Große Gasse 23

99195 Kleinrudestedt
Deutschland

E-Mail: lars@radballnetzer.de
Homepage: http://radballnetzer.de
Telefon: 015785368946

Pressekontakt
Radballnetzer
Lars Brüheim
Große Gasse 23

99195 Kleinrudestedt
Deutschland

E-Mail: lars@radballnetzer.de
Homepage: http://radballnetzer.de
Telefon: 015785368946

Grenzen der vermeintlichen Energiewende

Grenzen der vermeintlichen Energiewende Die Energiewende-Politiker folgen immer noch dem Ideologen Franz Alt, der mit seiner Verheißung "Die Sonne schickt uns keine Rechnung" unerfüllbare Hoffnungen in die Welt setzte. Doch die Grenzen der angestrebten Wende sind längst erreicht. Weltverbesserer und Profiteure wollen sie trotzdem weitertreiben - gegen das Gemeinwohl. Welche Grenzen sind erreicht oder bereits überschritten?

Physikalische Grenzen
In der Physik gelten die Gesetze, die auch ein hundertprozentiges Votum des Deutschen Bundestages nicht zu ändern vermag. Gegen solche Gesetze wurde und wird mit der Energiewende immer wieder verstoßen, weil angeblich neunzig oder mehr Prozent de r "Wissenschaftler" diese Wende für richtig befunden hätten.

Für eine sichere Stromversorgung gilt: Dem Stromverbraucher muss jederzeit der von ihm nachgefragte Strom mit einer stabilen Frequenz von 50 Hertz (Hz), also mit 50 Schwingungen pro Sekunde, zur Verfügung stehen. Es muss also die Leistung ständig der sich jeweils ändernden Nachfrage angepasst werden.

Teure Regelkraftwerke
Dazu sind sogenannte Regelkraftwerke erforderlich, die sofort Strom in das Netz schicken, wenn die Nachfrage steigt, und die Leistung zurücknehmen, wenn der Bedarf sinkt. Der wetterwendische Strom aus Wind- und Solaranlagen wird nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) bevorzugt in das Netz eingespeist. Vor allem der Windstrom weist kurzfristige starke Schwankungen auf, denn die die Stromlieferung ("Leistung") von Windkraftanlagen ändert sich mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit. Verringert sich die Windgeschwindigkeit auf die Hälfte, sinkt die Leistung a uf ein Achtel. Umgekehrt jagen Böen kurzfristig die Stromlieferung ebenfalls um die dritte Potenz nach oben.

Auch der Solarstrom sinkt kräftig, wenn Wolken die Sonne verdecken. Diese eingespeisten Leistungsschwankungen müssen durch zusätzliche Regelkraftwerke ausgeglichen werden. Die rund 30.000 Windkraftanlagen und die vielen Solarstromanlagen haben den Bedarf an Regelleistungen inzwischen verzehnfacht. Vor der Energiewende musste dafür ein Betrag von rund 100 Millionen Euro im Jahr aufgewendet werden. Heute sind es mehr als eine Milliarde Euro im Jahr. Und die Regelaufwendungen nehmen mit jeder weiteren Ökostromanlage zu.

Ökostrom stört stabile Frequenz
Doch auch das Einhalten einer stabilen Frequenz von 50 Hertz im Netz ist mit den mehr als 60.000 dezentralen Ökostromanlagen ein Problem. Die rund 100 großen Dampfkraftwerke haben gewaltige Schwungmassen, die nur träge auf Leistungsschwankungen reagieren. Im synchronisierten Verbund haben si e eine hohe Frequenzstabilität. In dieses stabile Netz können Ökostromanlagen nur einspeisen, wenn ihre Frequenz mehr oder weniger gut an die Netzfrequenz angeglichen ist. Ökostromanlagen können also nur in ein stabiles Netz einspeisen. Hätten wir nur Ökostromanlagen, wäre eine Synchronisation auf eine stabile Netzfrequenz unmöglich. Bereits geringe Abweichungen einzelner Anlagen würden zu einem Wellensalat im Netz führen.


Nach den Berechnungen vom Stromverbraucherschutz NAEB e.V., einer Vereinigung von Energiefachleuten aus ganz Deutschland, verlangt eine sichere Stromversorgung im Netz eine Grundlast von mindestens 45 Prozent aus frequenzstabilen großen Kohle-, Kern- oder Gaskraftwerken. Das Stromnetz kann also maximal einen Ökostromanteil von 55 Prozent verkraften. Es ist eine Utopie, Ökostromanteile von 80 oder gar 100 Prozent anzustreben. Mit den derzeit vorhandenen Ökostromanlagen wird bei Starkwind und gleichzeitigem Sonnenschein die Grenze von 55 Prozent Ökostrom heute schon häufig überschritten. Der überschüssige Ökostrom muss dann unter Zuzahlung an andere Abnehmer entsorgt werden. In 2017 hat allein die Entsorgung bis Oktober mehr als 100 Millionen Euro gekostet.

Wirtschaftliche Grenzen
Ökostrom muss in das Netz bevorzugt eingespeist werden. Der Erzeuger erhält dafür nach dem EEG 20 Jahre lang eine hohe Vergütung. Der wirtschaftliche Wert des wetterwendischen und nicht planbaren Ökostroms ist jedoch gering. Um ihn loszuwerden, wird er an den Strombörsen zu jedem noch so niedrigen Angebot abgegeben. Dies ist Ökostrom-Dumping. Die Verluste müssen die Stromverbraucher dann in der EEG-Umlage mitbezahlen. Ohne Ökostrom wären die Strompreise weitaus günstiger. Doch durch die Ökostromumlage entstehen neben Dänemark die höchsten Strompreise in Europa.

Da Strom ein wesentlicher Produktionsfaktor ist und die Nachfrage nach Strom durch die weiter zunehmende Mechanisierung, Automa tisierung und Digitalisierung - der Energiebedarf des Internets allein ist größer als der Energieverbrauch aller Flugzeuge der Welt - weiter zunimmt, verlagern immer mehr Firmen ihre Produktion in Länder mit günstigen Strompreisen und mit einer Strompolitik, die sachlich geboten und zuverlässig ist.

Auch können die hohen Strompreise in Deutschland von einer steigenden Zahl einkommensschwacher Haushalte nicht mehr aufgebracht werden. In 2016 wurde 330.000 Haushalten der Strom abgeklemmt, weil sie die Rechnungen nicht mehr bezahlt haben. Weitere sechs Millionen Haushalte wurden wegen rückständiger Rechnungen gemahnt. Die Grenzen zu einer Deindustrialisierung sind längst überschritten und die Grenze zu sozialen Unruhen nur deswegen noch nicht, weil das sogenannte soziale Netz die tatsächliche Lage vernebelt.

Umweltschutz
Rund 30.000 Windgeneratoren verschandeln inzwischen die Landschaft und töten viele Vögel und Fledermäuse. Selbst Landschaft sschutzgebiete und Wälder werden von der Wendepolitik nicht geschont. Der Artenschutz wurde zu Gunsten von Windkraftanlagen verwässert. Die Monokulturen von Mais und Raps zur Energieerzeugung dezimieren das Niederwild und fördern den Lebensraum für Wildschweine. Von Umweltschutz kann also keine Rede mehr sein.

Mehr als 1.000 Antiwindkraft-Initiativen haben sich zu dem Verband "Vernunftkraft" [2] zusammengeschlossen, um die weitere Umweltzerstörung zu stoppen. Sie bilden eine wachsende Bewegung gegen die ideologisch verblendeten Weltretter, die derzeit die unsoziale und die Umwelt zerstörende Wendepolitik noch weiter treiben wollen. Wie lange wird die Bevölkerung noch auf diese angeblichen Weltretter hereinfallen? Es bleibt die Hoffnung auf ein baldiges Ende der unwirtschaftlichen und unsozialen Energiewende. Die Grenzen sind erreicht oder schon überschritten.

Prof. Dr. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.de und www.NAEB.tv

EIKE: Was Sie schon immer über die Energiewende wissen wollten
https://www.youtube.com/watch?v=HHAWPQIz_Vs
https://www.youtube.com/watch?v=mZSKhZI7eG8

Bildquelle
[1] CreativePhotos0364.JPG von www.UltimatePhotosPack.com / Chreative Photos
[2] www.Vernunftkraft.de

NAEB Stromverbraucherschutz e.V.
Heinrich Duepmann
Forststr. 15

14163 Berlin
Deutschland

E-Mail: Heinrich.Duepmann@NAEB.info
Homepage: http://www.NAEB.de
Telefon: 05241 70 2908

Pressekontakt
Stromverbraucherschutz NAEB e.V.
Hans Kolpak
Forststr. 15

14163 Berlin
Deutschland

E-Mail: Hans.Kolpak@NAEB.info
Homepage: http://www.NAEB.tv
Telefon: 05241 70 2908